GMP+

Gesicherte Qualität bei Futtermitteln

GMP+ ist ein Zertifizierungssystem, welches einen wichtigen Faktor zur Gewährleistung der Futtermittelsicherheit auf allen Stufen in der Futtermittelkette darstellt.

Dies wurde bereits zu Beginn der 90er Jahre in den Niederlanden erkannt. Dort entstand die Organisation Productshap Diervoeder (PDV), die einen Standard für die Herstellung von Futtermitteln entwickelt hat. In den GMP+-Kriterien wurden die Grundlagen der Guten Herstellungspraxis mit den Prinzipien des HACCP kombiniert.

Es wird unterschieden zwischen nationalem Handel in den Niederlanden und dem Zukauf von Futtermitteln aus dem Ausland. Eine Firma, die Futtermittel in die Niederlande oder deren Zulieferern verkaufen will, muss mittels Zertifizierung nachweisen, dass sie unter GMP+-Bedingungen arbeitet. Der Standard hat sich mittlerweile auch in anderen europäischen Ländern durchgesetzt.

Die Hauptinhalte des Programms sind:

  • Nahrungssicherheit hat weltweit hohe Priorität.
  • Die Tierfutterindustrie einschließlich ihrer Lieferanten von Ingredienzien ist für die Sicherheit ihrer Produkte verantwortlich.
  • Nachweisbare und transparente Qualitätssicherung gilt als „Produktionserlaubnis“.
  • HACCP ist ein proaktiver Ansatz, der die Tierfutterkette mit der Nahrungskette verbindet.
  • Die Qualitätskontrolle von Rohstoffen liegt in der Verantwortung der Tierfutterindustrie und ihrer Zulieferer.
  • Futtermittelhersteller müssen die Rückverfolgbarkeit der Warenströme sichern und damit einen lückenlosen überblick über die Vor- und Nebenprodukte haben. (Quelle: Tüv Süd)

Die ZUTRA ist mit zwei unterschiedlichen Bestandteilen nach GMP zertifiziert.

  • GMP+ B4 – Straßentransport von Futtermitteln
  • GMP+ B3 – Lagerung und Umschlag von Futtermitteln